SOLITÁRIA

“ Wenn du inmitten unserer Sprache unsere Argumente nicht verstehen kannst, wenn dir das Wort fehlt, sprich mit barbarischen Gesten zu uns“.

SQUILO, Agamemnon

MEINE ROLLE

KÜNSTLERISCHE LEITUNG

Lichtdesign

Über

SOLITÁRIA

Mit Solitaria werden die Performance-Shows fortgesetzt, die Alma d’Arame seit Beginn ihrer Tätigkeit entfaltet. Dieser Laborraum, der stets offen ist für die Erforschung sowie für das Bedürfnis, neue Narrative zu finden, wird langsam aber sicher zum Markenzeichen unserer Arbeit. Zum Auftakt befindet sich ein jeder in seinem eigenen, einsamen Raum. Zum einen der Raum des Narrativs, des Theaters, der Marionette, des Wesens und des Objekts, zum anderen der Raum der Programmierung, der Kinetik, der Multimedia. Ausgehend von dem einsamen kreativen Raum eines jeden entstand allmählich ein gemeinsamer Raum der Schöpfung.

Wir alle brauchen und nehmen uns diese Zeit für uns selbst. In ihr finden wir einen eigenen Raum, der nur uns gehört, wo wir Erinnerungen nacherleben, verbergen, überdenken, fühlen und aufzeichnen können. Hier werden wir unsere ureigensten Zustände erreichen. Genau darum geht es bei diesem Performance-Akt.

In diesem Laborraum findet die namensgebende so1itäre Konfrontation zwischen Mensch und Maschine, zwischen real und virtuell statt, und es ist diese Konfrontation, die uns zum Experimentieren und zur Suche nach neuen Narrativen führt. Die kinetische Bewegung des Körpers und die Art und Weise, wie er den leeren Raum einnimmt, macht dieses visuelles und akustisches Narrativ aus.

KÜNSTLERISCHES DATENBLATT

Künstlerische Leitung | Amândio Anastácio

Darsteller | Susana Nunes

MultiMedia | Luís Grifu

Musik | João Bastos

Marionette | Raul Constante Pereira

Lichtdesign und Bühnenraum | Amândio Anastácio

Lichtspiel und Montage | António Costa

Produktion | Geovana Jardim

Fotografie | Inês Samina

Video | Pedro Grenha

freigegeben ab |12J.

Dauer | 40’

Produktion | Alma d’Arame

Unterstützung | Stadtverwaltung Montemor-o-Novo

Zusammenarbeit | Espaço do Tempo

Verein finanziert durch | Dgartes und die Regierung Portugals